MEDIENRAUM
Businessfotos: Was erwartet Sie am Fototag?
Haben Sie schon einmal am Fenster gestanden und auf Besuch gewartet? Dieses leise Kribbeln, wenn draußen ein Auto langsamer wird. Und dann der Moment, in dem man sicher ist: Das sind sie.
Genau so beginnt für mich ein schöner Fototag. Nicht mit dem ersten Klick, sondern mit einem Ruf, der durch den Raum fliegt: „Sie sind da!“ Ein Blick aus dem Fenster, ein Lächeln ins Team, und noch bevor wir die erste Tasche abgestellt haben, ist klar: Gesehen wurden heute zuerst wir. Die Kamera ist noch nicht einmal ausgepackt.
Neulich durften wir genau das wieder erleben. Und wer an diesem Tag vor der Kamera stand? Das verrate ich Ihnen am Ende. Erst einmal möchte ich Ihnen von dem Gefühl erzählen, denn es gehört allen, die so einen Tag noch vor sich haben.
Warum beginnt ein Fototag schon Tage vorher?
Bei uns startet ein Shooting im Unternehmen nicht am Shootingtag. Ein paar Tage vorher sind wir durch die Räume gegangen, haben in Ecken geschaut und uns gefragt, wo das Licht am Vormittag hinfällt. Die Bibliothek mit ihren langen Reihen gebundener Bände? Wie geschaffen für ein Teamfoto. Der helle Besprechungsraum? Perfekt für ein Gespräch, das man später im Bild spürt.
So steht am Morgen niemand ratlos herum. Na ja, fast niemand. In den ersten Minuten flitzen trotzdem alle durch die Räume. Wer ist zuerst dran? Wohin mit der Jacke? Und wo stellen wir eigentlich die Taschen ab? Genau dieses fröhliche Durcheinander mag ich. Es ist Vorfreude, die noch keinen Platz zum Sitzen gefunden hat.
Was steckt eigentlich in den großen Taschen?
Dann wird ausgepackt. Scheinwerfer, Kameras, Reflektoren, Stative. Für Außenstehende sieht das aus wie ein kleiner Umzug. Für mich ist es der Augenblick, in dem sich ein Raum verwandelt. Ein Reflektor klappt auf, und schwupps liegt auf einem Gesicht ein Licht, das eben noch nicht da war. Ein Scheinwerfer rückt einen halben Meter zur Seite, und die Bücherwand im Hintergrund beginnt zu erzählen.
„Darf ich lachen?“
Und dann kommen sie, die Fragen.
„Ich habe zwei Oberteile mitgebracht. Welches passt besser?“
„Soll ich lieber stehen oder sitzen?“
„Darf ich lachen? Und wenn ja: Mund auf oder zu?“
Oft werden sie fast ein wenig entschuldigend gestellt. Dabei zeigen genau diese Fragen, wie viel einem der Tag bedeutet. Ich kenne das von mir selbst. Bin ich für meine eigenen Businessfotos an der Reihe, kribbelt es im Bauch genauso, und die Hände werden ein klein wenig feucht. Sichtbar werden ist eben aufregend, ganz gleich, wie oft man es schon erlebt hat.
Und hier geht es ja nicht um ein Studio, in dem einen niemand kennt. Hier steht man im eigenen Büro, zwischen Kolleginnen und Kollegen, die neugierig um die Ecke schauen.
UNSER TIPP · FÜR DEN FOTOTAG
Drei Antworten auf die Fragen, die fast jeder stellt
- Zwei Oberteile? Wunderbar. Bringen Sie beide mit, gern auch ein drittes. Welches gewinnt, entscheiden wir gemeinsam vor Ort im echten Licht. Ruhige Stoffe ohne feine Muster wirken im Bild meist am entspanntesten.
- Stehen oder sitzen? Beides. Wir probieren aus, worin Sie sich wohlfühlen und was zu Ihrer Arbeit passt: am Tisch im Gespräch, an der Bücherwand, im Türrahmen auf dem Weg zum nächsten Termin.
- Lachen? Unbedingt. Ob mit offenem oder geschlossenem Mund, müssen Sie gar nicht vorher entscheiden. Wir fotografieren beides, und später suchen Sie sich in Ruhe aus, auf welchem Bild Sie sich wiederfinden.
Wann vergisst man die Kamera?
Und dann ist er da, dieser eine Augenblick, auf den wir den ganzen Morgen gewartet haben. Jemand erzählt einer Kollegin von seinem letzten Projekt, die Hände gehen auf, die Augen fangen an zu leuchten. Niemand fragt mehr, ob der Mund offen oder zu sein soll. Gelacht wird einfach. Und hinter der Kamera halten wir für eine Sekunde die Luft an, denn genau dafür sind wir gekommen.
Manche dieser Momente fangen wir gleich zweimal ein, einmal quer und einmal hochkant. Das breite Bild schenkt später der Website Weite, das hohe trägt dieselbe Geschichte aufs Smartphone. Ein Lachen, zwei Bühnen.
Was nehmen wir am Abend mit nach Hause?
Irgendwann wird wieder eingepackt. Doch ehrlich gesagt fahren wir nach so einem Tag nie einfach nur nach Hause. Wir fahren mit einem ganzen Tag voller Leben im Gepäck. In unseren Kameras steckt so viel Energie, so viel Lachen und so viele kleine Blicke, dass wir es kaum erwarten können, sie wiederzusehen.
Genau das passiert in der Postproduktion, so nennt man die Nachbearbeitung. Wir setzen uns vor den großen Bildschirm, gehen den Tag Bild für Bild noch einmal durch und erleben ihn förmlich ein zweites Mal. Da ist der Moment, in dem jemand über die eigene Aufregung schmunzelt. Da die Kollegin, die im Hintergrund heimlich mitlacht. Und mittendrin dieses eine Bild, bei dem es im ganzen Raum plötzlich still wird, weil alle wissen: Das ist es.
Ja, zugegeben: Wir sehen Ihre Bilder ein kleines bisschen früher als Sie. Für einen Moment haben wir Ihnen dieses Erlebnis voraus. Es ist ein wenig wie beim Geschenkeeinpacken. Man kennt den Inhalt schon und gibt sich trotzdem alle Mühe mit Papier und Schleife, weil man sich so sehr auf das Gesicht freut, das beim Auspacken entsteht. Und genau deshalb wollen wir Ihnen diese Momente so schnell wie möglich zeigen.
Warum brauchen gute Fotos ein klein wenig Zeit?
Was hinter den Kulissen geschieht, bekommt kaum jemand mit, der vor der Kamera stand. Dabei steckt darin ganz viel Liebe zum Detail. Wir suchen das Lachen, das am meisten nach Ihnen klingt. Wir holen das Licht des Vormittags noch einmal hervor und stimmen die Farben aufeinander ab, damit Teamfoto und Einzelporträt nebeneinander dieselbe Wärme tragen. Wir finden den Ausschnitt, der Ihren Blick erzählt, und glätten behutsam, was an diesem Tag nur zufällig im Bild war: ein Glanz auf der Stirn, eine vorwitzige Haarsträhne. Was Sie ausmacht, bleibt, wie es ist.
Und weil wir Geschichten erzählen, denken wir dabei schon an die Orte, an denen Ihre Bilder später leben. Die Startseite Ihrer Website, Ihr Profil, ein Prospekt, den jemand in die Hand nimmt. Jedes dieser Bilder soll dort ein Stück von genau diesem Morgen erzählen.
Das braucht ein paar Tage. Und jeder davon ist gut angelegt, denn ein Foto, das Sie über Jahre begleitet, darf in Ruhe zu sich finden.
Er ist da, der Moment
Und dann ist es so weit. Wir laden die Bilder hoch, Ihre persönliche Online-Galerie öffnet sich, und auf einmal wird sie lebendig. Man sieht sich. Man sieht die anderen. Man sieht diesen einen Vormittag noch einmal, nur diesmal von der anderen Seite der Kamera.
Oft dauert es dann nur Minuten, bis die ersten Herzen auf den Lieblingsbildern leuchten, gern gemeinsam im Team, die Köpfe zusammengesteckt vor einem Bildschirm. Und irgendwo fällt bestimmt der Satz: „Das bin ja wirklich ich.“
Genau dafür lieben wir, was wir tun. Ein Fototag ist für uns nie nur ein Termin. Er ist der Anfang einer Geschichte, die später Ihre Website erzählt, Ihr Profil und alles, was Menschen von Ihnen zu sehen bekommen.
Und versprochen ist versprochen. Wer an diesem Tag vor unserer Kamera stand, welches Unternehmen dahintersteht und wo seine Bilder heute schon leben, erzählen wir Ihnen auf unserer Seite zum Business-Fotoshooting bei entertain MARKET. Und in der Beispielgalerie dürfen Sie gern selbst einmal ein Herz verteilen.
Und wer lieber erst einmal spricht, findet im Studio-Talk eine halbe Stunde nur für seine Fragen.
Wer hat bei Ihnen zuletzt am Fenster gestanden und sich gefreut, dass jemand kommt?
KENNEN SIE DAS?
Welche Geschichte sollen Ihre Bilder erzählen?
Im Studio-Talk sprechen wir in Ruhe über Ihre Räume, Ihre Menschen und die Orte, an denen Ihre Bilder später leben sollen. Vertraulich, unverbindlich und kostenlos.
WEITERFÜHRENDE BEITRÄGE
↑ Nach oben