Dann ist er da, der Tag. Eine herzliche Umarmung zur Begrüßung, ein echtes Kennenlernen. Die Make-up-Artistin will wissen, wer da vor ihr sitzt, und erzählt schon, worauf ich mich freuen darf. Sie bereitet mich so vor, dass die Fotografin oder der Fotograf mich später genau so einfangen kann, wie ich es mir wünsche.
Irgendwann lasse ich mich fallen. Ein Pinselstrich auf der Stirn, ein Lachen, das mir herausrutscht, und an die Kamera denke ich längst nicht mehr.
Weil ich so oft vor Kameras stehe, habe ich gelernt, Fotografinnen und Fotografen etwas zu schenken: Freiheit. Die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie, wo und in welchem Moment sie auf den Auslöser drücken.
„Nimm mich doch bitte einfach mal so auf, wie du mich siehst. Nicht so, wie ich es dir vorgeben würde.“ Diesen Satz höre ich mich oft sagen.
Und raten Sie mal, was dabei entsteht? Meistens die natürlichsten Fotos. Bilder, die mich plötzlich so zeigen, wie mich die Menschen um mich herum tatsächlich erleben. Echt. Nicht künstlich.
Genau so beginnt bei uns jedes Shooting, auch Ihres. Mit Zeit zum Ankommen, mit Vertrauen und mit einer Kamera, die wie ein Gast auf dem Tisch wartet, bis Sie sie vergessen haben.