Am Anfang steht eine ganz normale Studioaufnahme, gut eine Minute lang, eingesprochen in unserem Tonstudio im Taunus und fertig abgemischt. Daran ändern wir danach nichts mehr. Es gibt keinen Schnitt und keine Nachbearbeitung, nur die Lautstärke wird angeglichen. Was Sie hören, ist das, was im Studio gesagt wurde.
Aus dieser einen Datei entstehen drei Wege zur selben Botschaft:
Hören. Der Player zeigt die Wellenform der echten Aufnahme. Man sieht, wo die Stimme kräftiger wird, wo eine Pause liegt und wie lang das Ganze ist. Das wirkt wie ein Detail, nimmt aber eine kleine Hürde: Wer sieht, was ihn erwartet, tippt eher auf Abspielen.
Mitlesen. Der gesprochene Text läuft im Bild mit, und das Wort, das gerade fällt, leuchtet in Gold. Das Video startet ohne Ton, sobald es sichtbar wird, und wenn an Ihrem Gerät „Bewegung reduzieren“ eingestellt ist, startet es gar nicht von selbst. Den Ton schalten Sie selbst ein, wenn Sie mögen, und anhalten können Sie das Video jederzeit. Wer den Ton nicht einschalten kann oder will, versteht trotzdem jedes Wort.
Nachlesen. Auf der Startseite steht unter dem Video der vollständige Text als Transkript, gleich hinter „Transkript lesen“. Es ist der unscheinbarste der drei Wege und vielleicht der wichtigste. Ein Screenreader kann ihn vorlesen, Sie können ihn in Ruhe durchgehen, und auch Suchsysteme erfahren daraus, wer hier spricht und worum es geht. Ein Versprechen für das Ranking ist das nicht. Text neben dem Video ist aber eine gute Grundlage, für Menschen und für Maschinen.
Noch am Tag der Aufnahme stand das Willkommen auf der Startseite, und zwar in zwei Fassungen: auf dem Smartphone im Hochformat eine eigene, hohe Fassung, sonst die Breitbild-Fassung, damit Gesicht, Text und Player nicht zu klein werden.