Vielleicht haben auch Sie schon einen Beitrag geschrieben, auf den Sie wirklich stolz waren. Und ihn eine Woche später selbst nicht mehr wiedergefunden.
Stellen Sie sich eine Steuerberaterin vor, die auf LinkedIn einen klugen Beitrag zur Pflicht der E-Rechnung veröffentlicht. In den ersten zwei Tagen kommen Reaktionen und ein paar Kommentare. Danach verschwindet der Beitrag im Feed. Drei Monate später sucht ein Geschäftsführer bei Google nach genau dieser Frage und findet: nichts von ihr.
Nun derselbe Gedanke als Artikel auf ihrer eigenen Website: ausführlich erklärt, mit einem Fall aus ihrer eigenen Kanzlei, in ihrer eigenen Sprache und mit den Fragen, die Mandanten tatsächlich stellen. Der LinkedIn-Beitrag wird zum Anstoß, der auf diesen Artikel verweist.
Im Gedankenraum klären wir zuerst, welche Fragen ihre Wunschmandanten wirklich beschäftigen und welche Erfahrungen sie selbst dazu gemacht hat. Im Medienraum schreibt sie daraus den Artikel, ergänzt um ein kurzes Video aus dem Studio-Talk, und aus beidem entstehen mehrere Impulse für Social Media. Im Resonanzraum zeigt sich die Wirkung über Monate: Der Artikel wird gefunden, verlinkt und kann auch von KI-Suchsystemen wie ChatGPT oder den KI-Übersichten bei Google als Quelle herangezogen werden, weil er eine konkrete Frage vollständig beantwortet.
Der Social-Media-Beitrag hat zwei Tage gelebt. Der Blogartikel arbeitet seit Monaten.
Probieren Sie es aus: Nehmen Sie die Frage, die Ihnen Kunden am häufigsten stellen, und beantworten Sie sie in einem eigenen Artikel. In Ihren Worten, mit einem Fall, den Sie selbst erlebt haben. Das ist der erste Baustein Ihres eigenen Wissensarchivs.