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MEDIENRAUM

Wem gehören eigentlich Ihre Bilder?

Von Dirk Rabis, Medienstratege · Veröffentlicht am 17.10.2026 · Themen: Businessfotos, Bildrechte, Fotografie
Dirk Rabis lächelnd an einem Tisch im Bühnenlicht, eine Brille in der Hand, rechts eine Nahaufnahme seines Gesichts. Dazwischen der Schriftzug „Strategien & Impulse“ und „Orientierung braucht Räume“ mit Pfeilen zu Gedankenraum, Medienraum und Studiotalk.

Ping. Eine Nachricht vom Shooting.

Vielleicht kennen Sie diesen Augenblick. Das Handy meldet sich, und da steht es: Die Auswahl ist online. Eigentlich wäre gerade etwas ganz anderes dran, das Abendessen, die nächste Besprechung, der volle Posteingang. Sie öffnen den Link trotzdem. Natürlich tun Sie das.
Sie wischen durch die Galerie. Zoomen heran, wischen weiter, wieder zurück. Und dann bleiben Sie an einem Bild hängen. Da ist dieses kleine Augenzwinkern, von dem Sie gar nicht wussten, dass Sie es haben. Das Lachen kurz nach dem letzten Auslösen, als alle dachten, es sei vorbei.
Und wissen Sie, was mir in genau diesem Moment immer wieder in den Sinn kommt? Lassen Sie sich überraschen. Oder besser nicht.

Der Mensch hinter dem Auslöser

Dieses Augenzwinkern hat jemand kommen sehen. Ein Mensch, der stundenlang mit Ihnen gelacht, umgebaut, das Licht verschoben und auf genau diesen halben Herzschlag gewartet hat. Mit Erfahrung, mit einer Ausrüstung, die nicht in jeder Schublade liegt, und mit einem feinen Gespür für das, was zwischen zwei Posen passiert.
Gerade jetzt, wo generierte Gesichter durch jeden Feed laufen, bekommt so ein Bild ein ganz eigenes Gewicht. Es ist nicht ausgedacht. Es ist passiert.
Und genau da beginnt eine Frage, an die in diesem Glücksmoment kaum jemand denkt.

Und wem gehört dieses Lächeln?

Ihnen, natürlich. Es ist Ihr Gesicht, Ihr Blick, Ihr Moment. Zugleich hat es jemand mit seinem Auge und seiner Handschrift eingefangen. Beides gehört zusammen. Deshalb lohnt sich ein Gespräch, bevor es losgeht.
Wohin soll das Porträt? Auf die Website, ins Profil, in die Pressemappe, an die Messewand? Für die nächste Saison oder für viele Jahre? Und was passiert, wenn eine Redaktion anruft und noch heute ein Bild für den Artikel sucht?
Ich ertappe mich da selbst. Als Moderator und Buchautor lande ich regelmäßig vor Objektiven, und bei so manchem Porträt von mir habe ich schon gekramt, wer auf den Auslöser gedrückt hat und was wir damals verabredet hatten.

Bei uns steht es schwarz auf weiß

Deshalb sprechen wir über Zweck, Orte und Zeitraum, bevor das erste Licht steht. Alles, worauf wir uns einigen, kommt aufs Papier, und dieses Blatt reist mit Ihren Bildern zu Ihnen. Wenn in zwei Jahren jemand fragt, schauen Sie nach, statt zu grübeln.
Mit unseren eigenen Fotos gehen wir genauso sorgsam um. Auf unseren Seiten nimmt man sie nicht mal eben nebenbei mit. Wer eines zeigen möchte, Redaktionen eingeschlossen, meldet sich vorher bei uns, und dann steht der Name mit unter dem Bild.

Fünf Minuten, die sich lohnen

Sie fotografieren mit jemand anderem? Wunderbar. Diese Fragen passen in jedes Vorgespräch, und wer sein Handwerk ernst nimmt, beantwortet sie gern.
UNSER TIPP · FÜR IHR VORGESPRÄCH

Ihr Zettel für das nächste Shooting

1
Wofür sind die Bilder gedacht?
Website, Profil, Presse, Druck, Messe?
2
An welchen Orten tauchen sie auf?
Und wo lieber nicht?
3
Wie lange möchte ich sie nutzen?
Eine Kampagne lang oder über Jahre?
4
Darf auch jemand anderes sie zeigen?
Eine Redaktion oder ein Geschäftspartner zum Beispiel.
5
Soll ein Name unter dem Bild stehen?
Und wenn ja, welcher?
6
Wo ist das alles festgehalten?
Und wo finde ich es in zwei Jahren wieder?

Ein Klick, der mehr verrät

Wenn Sie möchten, erleben Sie es selbst einmal, indem Sie versuchen, auf unserer Seite zu den Businessfotos ein Bild zu kopieren.
Und vielleicht fragen Sie sich danach, wo Ihre eigenen Fotos gerade überall unterwegs sind.

Und Ihr nächstes Porträt?

Irgendwann steht es wieder an, das neue Foto. Für die Website, für das Profil, für einen Anlass, den heute noch niemand kennt.
Wenn es so weit ist, beginnt es bei uns ganz entspannt, mit Zeit füreinander, einem Auge für den Moment und klaren Absprachen. Damit Sie sich hinterher nur noch freuen dürfen.
Bis dahin bleibt eine Frage, die Sie heute schon beantworten können: Wissen Sie, wer Ihre Lieblingsfotos gemacht hat?
GUT ZU WISSEN
Dieser Beitrag erzählt aus unserer Praxis und ist keine Rechtsberatung. Wie Nutzungsrechte im Einzelfall geregelt sind, steht in der Vereinbarung mit Ihrer Fotografin oder Ihrem Fotografen.
Bei konkreten rechtlichen Fragen hilft Ihnen eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.

KENNEN SIE DAS?

Wissen Sie, wer Ihre Lieblingsfotos gemacht hat?

Eine halbe Stunde im Studio-Talk, und Sie wissen, welche Bilder Ihnen fehlen und was Sie vor dem nächsten Shooting festhalten möchten.

ÜBER DEN AUTOR
Dirk Rabis ist seit jeher vollschichtiger Kommunikationsprofi: Bereits Ende der 80er-Jahre gründete er das RPM-Bildungs- und Medienzentrum für Multimedia-Kommunikation, PR, Marketing-, Marken- und Medienentwicklung, wo er als CEO für Entwicklung und Schulung im Bereich der multimedialen, audiovisuellen Medien verantwortlich zeichnete.
Als versierter Content-Stratege und DEKRA zertifizierter Online Marketing Manager bespielt er seither unterschiedlichste Kanäle. Hier berät und positioniert er teils sehr prominente Personen und Unternehmen aus Sport, Film, Musik, Politik, Handel, Wirtschaft und Industrie bei der Neuausrichtung ihrer Unternehmensstrategie und Kommunikation.
2004 erhielt er seine Akkreditierung zum internationalen Film-, Musik- und Medienproduzenten, der zwei internationale Award-Auszeichnungen folgten.
Mittlerweile steht er als TV-Redakteur und Talkshow-Moderator auch selbst vor der Kamera.
Seit 2020 schreibt und publiziert Dirk Rabis zudem für den Wissenschaftsverlag Springer Gabler, unter anderem im Fachbuch „Strategien für Dienstleister“.
Dirk Rabis, Medienstratege und PR-Berater bei entertain MARKET.

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