Viele Menschen sprechen über Positionierung.
Doch wenn man genauer hinschaut, bleibt sie oft erstaunlich vorsichtig.
Man möchte sichtbar sein.
Man möchte wahrgenommen werden.
Aber möglichst ohne anzuecken.
Genau dort entsteht ein Spannungsfeld.
Denn echte Positionierung bedeutet immer auch Auswahl.
Du entscheidest, für welche Themen du stehen möchtest.
Und automatisch auch, welche Themen nicht zu deiner Perspektive gehören.
Das erfordert Mut.
Nicht den Mut zur Lautstärke, sondern den Mut zur Klarheit.
Gerade auf Plattformen wie LinkedIn wird diese Klarheit immer wichtiger.
Menschen folgen nicht nur Informationen.
Sie folgen Perspektiven.
Und Perspektiven entstehen dort, wo jemand bereit ist, eine Haltung einzunehmen.
Positionierung bedeutet also nicht, lauter zu werden.
Sie bedeutet, erkennbarer zu werden.
Abschlussfrage
Wenn du deine eigene Kommunikation betrachtest:
Ist deine Position klar erkennbar – oder bleibt sie bewusst offen?
Autor: Dirk Rabis
TV-Moderator | Springer-Buchautor | Kommunikationsstratege




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