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KI-UPDATE

KI-Update – Generative KI im Business Context

Von Dirk Rabis, Medienstratege · Veröffentlicht am 19.06.2024 · Aktualisiert im September 2026 · Themen: KI, Unternehmenskommunikation, KI-Verordnung
Titelbild zum Beitrag: KI-Update, generative KI bewusst in der Unternehmenskommunikation einsetzen.

Der bewusste Einsatz von KI in der Business-Kommunikation

Vielleicht kennen Sie diesen Moment: Sie bekommen eine Mail, einen Beitrag oder ein Angebot, und nach zwei Sätzen wissen Sie, dass das niemand selbst geschrieben hat. Korrekt, glatt, austauschbar.
Künstliche Intelligenz ist kein bloßer Trend, sondern eine technologische Entwicklung, die die Art, wie wir kommunizieren, grundlegend verändert. Genau deshalb lohnt sich ein bewusster Umgang mit ihr.
Dienstleister, Unternehmer sowie mittelständische und große Unternehmen stehen dabei vor denselben Fragen:
  • Wie lässt sich KI im eigenen Geschäftsbereich sinnvoll einsetzen?
  • Welche Investitionen sind notwendig?
  • Wie bleibt der Datenschutz gewährleistet?
  • Wie werden Mitarbeitende darauf vorbereitet?

Warum es das KI-Update gibt

Als PR-Berater, TV-Moderator und Buchautor begleite ich seit über 30 Jahren Menschen und Unternehmen in die Öffentlichkeit. KI konfrontiert mich dabei täglich mit denselben Fragen: Sollen Profis KI nutzen? In welchem Umfang? Und welche Vorsicht ist geboten?
Deshalb ergänzt das KI-Update mein Buch „Strategien für Dienstleister“ (Springer Gabler). Es ist ein kontinuierlich weiterentwickeltes Format, das Fragen, Werkzeuge, Anwendungsbeispiele sowie Chancen und Risiken von KI im beruflichen Kontext aufgreift. Mit praktischen Erfahrungen statt Theorie, damit andere die Möglichkeiten und Herausforderungen besser verstehen und nutzen können.

Wo KI in der Kommunikation heute wirklich hilft

  • Transkription und Untertitel: Gespräche, Interviews und Videos werden in Echtzeit oder im Nachgang verschriftlicht. Das spart Zeit und macht Inhalte barrierefreier, etwa für gehörlose und schwerhörige Menschen.
  • Recherche und Zusammenfassung: Lange Dokumente, Studien oder Gesprächsprotokolle lassen sich schnell erschließen. Die Prüfung der Fakten bleibt Aufgabe des Menschen.
  • Entwürfe und Struktur: KI kann Gliederungen vorschlagen oder einen ersten Entwurf liefern. Die eigentliche Aussage, die Erfahrung und die Haltung müssen von Ihnen kommen.
  • Übersetzung: Inhalte werden schneller mehrsprachig, gerade im DACH-Raum und darüber hinaus.
  • Bild, Video und Stimme: KI erzeugt Bilder, Animationen und synthetische Stimmen. Hier liegt zugleich das größte Risiko: täuschend echte Fälschungen, sogenannte Deepfakes.
KI birgt erhebliches Potenzial. Sie sollte aber nicht unvorbereitet eingeführt werden. Datenschutz, Sicherheit, Ethik und Verantwortung gehören von Anfang an dazu.

Was sich seit 2024 rechtlich geändert hat

Seit dem ersten KI-Update hat sich der Rahmen deutlich verändert. Die europäische KI-Verordnung (AI Act) gilt schrittweise:
  • Seit Februar 2025: Unternehmen, die KI einsetzen, müssen für ausreichende KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden sorgen.
  • Seit 2. August 2026: Es gelten Transparenzpflichten. Deepfakes müssen als solche offengelegt werden. KI-generierte Texte, die die Öffentlichkeit über Themen von öffentlichem Interesse informieren, müssen gekennzeichnet werden, es sei denn, ein Mensch prüft sie redaktionell und übernimmt die Verantwortung. Für die technische, maschinenlesbare Kennzeichnung gilt eine Übergangsfrist bis 2. Dezember 2026.
  • Später: Die Pflichten für Hochrisiko-KI wurden mit dem sogenannten Digital Omnibus, in Kraft seit 27. Juli 2026, auf Dezember 2027 beziehungsweise August 2028 verschoben.
Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Sie zeigt aber deutlich, wohin die Reise geht: Wer KI nutzt, muss Verantwortung übernehmen.

KI als Werkzeug, nicht als Stimme

Genau darin liegt für mich der Kern. KI kann transkribieren, sortieren, übersetzen und entwerfen. Was sie nicht kann: Ihre Erfahrung erfinden, Ihre Haltung ersetzen oder für Sie Verantwortung übernehmen.
Die neue Rechtslage bestätigt das auf ihre Weise. Wo ein Mensch einen Text redaktionell prüft und für ihn einsteht, entfällt die Kennzeichnungspflicht für KI-Texte. Verantwortung wird damit zum Qualitätsmerkmal.
Wer seine Inhalte selbst verantwortet, in eigener Sprache und aus eigener Erfahrung, sticht heute mehr denn je aus der Flut generischer Texte heraus.

Ein Beispiel: KI im Team, aber mit eigener Stimme

Vielleicht stehen Sie gerade vor derselben Situation: Ihr Team nutzt KI längst, mal hier, mal da. Aber niemand weiß genau, was erlaubt ist und was nicht.
Stellen Sie sich die Geschäftsführerin eines Beratungsunternehmens mit zwanzig Mitarbeitenden vor. Einige schreiben Angebote mit ChatGPT, andere lassen sich LinkedIn-Beiträge vorformulieren, und eine Kollegin lädt Kundendaten in ein kostenloses Tool hoch, ohne sich etwas dabei zu denken. Die Geschäftsführerin will keine Verbote, aber Klarheit.
Im Gedankenraum beginnt das KI-Update deshalb nicht mit Tools, sondern mit Fragen: Wofür steht unser Unternehmen? Welche Aufgaben darf KI übernehmen, und wo muss ein Mensch sprechen? Welche Daten sind tabu? Daraus entstehen wenige, klare Regeln, die jeder versteht.
Im Medienraum wird KI dann gezielt dort eingesetzt, wo sie hilft. Das Gespräch der Geschäftsführerin im Studio-Talk wird automatisch transkribiert, die KI schlägt eine Gliederung vor. Den Beitrag schreibt sie aber selbst, mit ihren Worten und einer Geschichte aus ihrem Berufsalltag, die kein Tool kennen kann.
Im Resonanzraum zeigt sich der Unterschied: Das Team arbeitet schneller und sicherer. Und nach außen klingt das Unternehmen trotzdem nach Menschen.
Probieren Sie es aus: Nehmen Sie Ihren letzten Text, bei dem KI geholfen hat, und lesen Sie ihn laut vor. Klingt er nach Ihnen? Wenn nicht, streichen Sie jeden Satz, den Sie so nie sagen würden, und ersetzen Sie ihn durch einen eigenen. Was übrig bleibt, ist Ihre Stimme.

Das KI-Update als Workshop für Ihr Unternehmen

Das KI-Update richtet sich an Dienstleister, Mittelständler und größere Unternehmen, die verstehen möchten, wie KI in ihrem Bereich sinnvoll eingesetzt werden kann. Themen sind die Integration von KI, datenschutzrechtliche Besonderheiten, Werkzeuge, Chancen und Risiken. Dazu kommen Erfahrungsberichte und praktische Beispiele zur Wirkung nach innen und nach außen.
Ich biete das KI-Update als individuell angepasste Workshops im DACH-Raum an. Auf Wunsch wird es durch weitere Speaker ergänzt, etwa durch Dr. iur. Anette Schunder-Hartung, Fachanwältin für Wirtschafts-, Medienrecht und Kommunikation.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen Überlegungen zum KI-Einsatz abzuwägen, Strategien zu entwickeln und die Wirkung nach innen wie nach außen zu beleuchten.

Wer spricht in Ihrer Kommunikation: Sie oder die KI?

Wenn Sie Ihre Texte, Beiträge und Präsentationen der letzten Wochen betrachten: Wie viel davon trägt noch Ihre Handschrift?
Wenn Sie KI in Ihrem Unternehmen bewusst und verantwortungsvoll einsetzen möchten, sprechen wir gern über ein KI-Update für Ihr Team.

KENNEN SIE DAS?

Erkennen Sie sich in diesem Erlebnis wieder?

KI als Werkzeug, nicht als Stimme.

ÜBER DEN AUTOR
Dirk Rabis ist seit jeher vollschichtiger Kommunikationsprofi: Bereits Ende der 80er-Jahre gründete er das RPM-Bildungs- und Medienzentrum für Multimedia-Kommunikation, PR, Marketing-, Marken- und Medienentwicklung, wo er als CEO für Entwicklung und Schulung im Bereich der multimedialen, audiovisuellen Medien verantwortlich zeichnete.
Als versierter Content-Stratege und DERKA zertifizierter Online Marketing Manager bespielt er seither unterschiedlichste Kanäle. Hier berät und positioniert er teils sehr prominente Personen und Unternehmen aus Sport, Film, Musik, Politik, Handel, Wirtschaft und Industrie bei der Neuausrichtung ihrer Unternehmensstrategie und Kommunikation.
2004 erhielt er seine Akkreditierung zum internationalen Film-, Musik- und Medienproduzenten, der zwei internationale Award-Auszeichnungen folgten.
Mittlerweile steht er als TV-Redakteur und Talkshow-Moderator auch selbst vor der Kamera.
Seit 2020 schreibt und publiziert Dirk Rabis zudem für den Wissenschaftsverlag Springer Gabler, unter anderem im Fachbuch „Strategien für Dienstleister".
Dirk Rabis, Medienstratege und PR-Berater bei entertain MARKET.

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